Verkalkung der Rotatorenmanschette

Definition der Tendinitis Calcarea

Die Verkalkungen in den Sehnen der Rotatorenmanschette können auf Grund chronischer Reizungen der Rotatorenmanschette, die auch unbemerkt ablaufen können, auftreten. Bei großer Ausdehnung und Entzündungsreaktionen führt dies zu schmerzhaften Bewegungseinschränkungen und nächtlichen Schmerzen im Schultergelenk. Spontan auftretende Verkalkungen bilden sich häufig im Laufe eines Jahres unter Krankengymnastik und entzündungshemmender Medikation ohne weitere operative Maßnahme zurück. Bei chronischen Verläufen können die Verkalkungsherde arthroskopisch entfernt oder eröffnet werden.

Therapie der Verkalkung

Bei fehlgeschlagener konservativer Therapie wird zunächst eine Arthroskopie des Schultergelenkes durchgeführt und die Verkalkung in der Sehne lokalisiert. Anschließend erfolgt in arthroskopischer Technik die Eröffnung oder komplette Entfernung des Kalkdepots. Bei einem Impingementsyndrom wird zusätzlich eine subakromiale Dekompression durchgeführt.

Nachbehandlung

Postoperativ wird sofort unter ausreichender Schmerztherapie, z. B. mit einem Schmerzkatheter, mit der Mobilisation der Schulter begonnen. Eine intensive physiotherapeutische Übungsbehandlung ist erforderlich.

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