Akupunktur

Definition der Akupunktur

Akupunktur

Das ursprünglich aus den lateinischen Worten "acus" (= Nadel) und "punctura" (= Stich) zusammengesetzte Wort "Akupunktur" bezeichnet die gezielte Stimulation bestimmter Punkte der Haut durch Einstiche mit feinen Nadeln. Durch diese Reizung spezieller Akupunkturpunkte können Störungen innerhalb des Körpers beseitigt oder gelindert werden.

Hintergrund

Diese wohl älteste Heilmethode der Welt basiert auf der altchinesischen Auffassung, dass unsere Lebensenergie aus zwei gegenpoligen Anteilen besteht: Yin und Yang. Diese lebenserhaltenden Kräfte durchkreisen unseren Körper in perfektem Gleichgewicht auf Leitlinien, so genannten Meridianen. Werden diese Kräfte in ihrem Gleichgewicht oder Kreislauf gestört, führt dies auf Dauer zu Schmerzen oder Krankheit. Durch die Reizung bestimmter Punkte auf den Meridianen können der natürliche Fluss der Energien wiederhergestellt und Beschwerden gelindert/geheilt werden.

Diagnostik

Auch bei einer so "unkonventionellen" Behandlungsmethode wie der Akupunktur ist eine klinische Diagnostik durch einen Facharzt unerlässlich. Kombiniert mit speziellen Untersuchungsmethoden der Akupunktur entscheidet sie darüber, ob Akupunktur als alleinige oder begleitende Maßnahme eingesetzt werden kann.

Akupunkturbehandlung

Viele Menschen zucken bei dem Gedanken, dass Ihnen mehrere Nadeln in die Haut gestochen werden, zusammen. Doch das Einstechen der sehr feinen Akupunkturnadeln verursacht einen kaum spürbaren Schmerz. In seiner Intensität ist dieser nicht zu vergleichen mit beispielsweise dem einer Spritze. Noch geringer als die Schmerzen sind die mit der Akupunktur verbundenen Risiken und Nebenwirkungen. Denn diese sind – vorausgesetzt, die Behandlung wird von einem geschulten Arzt durchgeführt – gleich null.

Hinweis

Eine pauschale Aussage zu den Erfolgsaussichten lässt sich – wie auch bei vielen anderen Behandlungsmethoden – nicht treffen. Einige Patienten empfinden nach der Akupunktur sofort Erleichterung, andere erst nach Tagen. Eine definitive Besserung wird üblicherweise nach vier oder fünf Behandlungen, jeweils im Abstand von einer Woche, verspürt.

Aus orthopädischer Sicht ist die Anwendung dieser Methode bei folgenden Symptomen oder Erkrankungen sinnvoll:

  • Beschwerden, Entzündungen und Schmerzen der Gelenke (akut und chronisch), der Muskeln (Verspannungen), der Sehnen und Bänder
  • Fibromyalgie
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Rheumatische Erkrankungen, Morbus Bechterew
  • Sudeck'sche Erkrankung
  • Tietze-Syndrom
  • Akuter Schiefhals
  • Die Wirbelsäule betreffende Beschwerden: Skoliose, Bandscheibenproblematiken, Nervenwurzelreizung

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